Frühlingskonzert im Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ mit viel guter Laune durch Filou

Euskirchen – Am vergangenen Donnerstagnachmittag sorgte der bekannte Gitarrist und Sänger „Filou“ alias Gerhard Vieluf aus Bonn für beste Unterhaltung im Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ der carpe diem Euskirchen Einrichtung. Mit seinem abwechslungsreichen Gute-Laune-Programm brachte er den Frühling musikalisch in die Herzen der Bewohner:innen.

Seit vielen Jahren ist Filou ein treuer Gast im carpe diem Euskirchen und begeistert stets mit seinem umfangreichen Repertoire aus bekannten deutschen und internationalen Hits. Von Rock und Pop über Chanson und Schlager bis hin zu Volksmusik – die Vielseitigkeit seiner Musik lässt keine Wünsche offen.

Beim Frühlingskonzert standen nicht nur die klassischen Frühlingslieder auf dem Programm, sondern auch zeitlose Schlager und Ohrwürmer, die das Publikum zum Mitsingen und Tanzen animierten. Hits wie „Here Comes the Sun“, „Tulpen aus Amsterdam“, „Weiße Rosen aus Athen“, „Que Sera, Sera“ und viele mehr sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Das Café-Restaurant war erfüllt von fröhlichen Gesichtern, als die Bewohner:innen gemeinsam mit Filou die Lieder anstimmten und sich zu den Rhythmen bewegten.

„Es war ein wunderbarer Auftritt, der uns alle in Frühlingsstimmung versetzt hat“, so eine begeisterte Bewohnerin.

Mit den Worten des Frühlingslieds „Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März…“ verabschiedeten sich die Bewohner:innen von ihrem musikalischen Gast und freuen sich bereits auf ein Wiedersehen mit dem beliebten Musiker.

Carpe diem Euskirchen bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei Filou und freut sich auf viele weitere unvergessliche Konzerte in der Zukunft.

Nachtcafé – Kinoatmosphäre bei uns im carpe diem Euskirchen

Vorhang auf und Film ab – Gemeinsam einen Film schauen und dabei in Erinnerungen schwelgen. Das haben wir unseren Bewohner:innen mit unserem Nachtcafé ermöglicht.

Mit einem mobilen Projektor und einer Leinwand haben wir unseren Kinoabend umgesetzt und es wurde natürlich auch auf das Ambiente geachtet: Wie im richtigen Kino wurden Sitzreihen gebildet und das Licht gedämpft.
Bequem zusammengerückt auf ihren Stühlen machten es sich alle gemütlich und blickten voller Vorfreude auf den kommenden Film.

Am vergangenen Freitagabend verwandelte sich das Nachtcafé in einen Ort voller Spannung und Nostalgie. Gezeigt wurde der kolorierte Kriminalfilm Sherlock Holmes – Juwelenraub aus dem Jahr 1946. Im Mittelpunkt der packenden Handlung steht der sagenumwobene „Star of Rhodesia“-Diamant, der in einem Zug von London nach Edinburgh gestohlen wird. Als zudem der Sohn des Besitzers ermordet wird, muss Sherlock Holmes herausfinden, welcher der verdächtigen Mitreisenden für das Verbrechen verantwortlich ist.

Wie im richtigen Kino durften selbstverständlich auch Knabbereien und Getränke nicht fehlen, was für ein rundum stimmungsvolles Erlebnis sorgte.

Die Veranstalter freuen sich bereits auf viele weitere Nachtcafés, die Raum für Gemeinschaft und kleine Glücksmomente bieten.

Ein musikalischer Nachmittag voller Freude

Am Sonntagnachmittag hatten wir das Vergnügen den Männerchor MGV – Steinbach – Erft, bei uns im Café – Restaurant „Vier Jahreszeiten“ zu begrüßen.

Mit ihrem bunten Programm erfüllten die harmonischen Stimmen den Raum mit Wärme und Herzlichkeit. Sie sangen allseits bekannte Lieder wie Münstereifelland, Schön war die Zeit, Seemann deine Heimat ist das Meer, Die Liebe ist süß und bitter und noch mehr.

Die fröhliche Atmosphäre steckte alle an. Unsere Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige haben mitgesungen, geklatscht und gelacht. Begleitet von der sanften Frühlingssonne, die durch die Fenster lachte, wurde dieser Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der Männerchor besteht aus 18 Männern und einem Dirigenten, der gleichzeitig am E-Piano begleitet hat.

Wir danken dem Männerchor für diesen besonderen Tag und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Lust auf Pflegeberufe wecken

Im Senioren-Park carpe diem Euskirchen befinden sich derzeit 23 Auszubildende, die den Beruf der Pflegefachkraft oder der Pflegefachassistenz erlernen. Fünf Praxisanleiter/innen stehen ihnen zu Seite. Marita Schmitz (53) kümmert sich als übergeordnete Praxisanleitung um den Nachwuchs. Um die benötigten Handgriffe zu erlernen und dennoch die Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen, wurde jetzt ein Übungs- und Lehrraum im Obergeschoss des Hauses eingerichtet. Zwei Computer-Arbeitsplätze, ein Pflegebett mit der geduldigen Pflegepuppe „Guido Maria“, vielseitiges Arbeitsmaterial und ein Pflegewagen stehen zur Verfügung. Und natürlich darf auch die Kaffeemaschine nicht fehlen. Hier können die Nachwuchspflegekräfte alle Handgriffe von der richtigen Positionierung (Lagerung) über die Wundversorgung bis zum Legen eines Katheders üben. „Bei der Vielzahl an Auszubildenden kann man nicht einfach die Zimmer der Bewohner stürmen, sondern muss erst einmal jede Situation an der Puppe simulieren“, betont Marita Schmitz.

Einrichtungsleiterin Ewa Nowroth-Beckers ist es wichtig, für den Beruf in der Pflege zu werben und jungen Leuten Lust auf diese Arbeit zu machen. Moderne Arbeitsbedingungen, wie die KI-gestützte Sprachdokumentation per Smartphone, tragen ebenso dazu bei. Die Einrichtungsleiterin erhofft sich mit dem Engagement in der Ausbildung, dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können. Bei einer stationären Vollbelegung mit 91 Plätzen, aufgeteilt auf drei Wohnbereiche, und insgesamt 145 Mitarbeiter/innen keine leichte Aufgabe. „Wir sind gut aufgestellt und haben gerade vier Pflegefachassistenten nach ihrer Ausbildung übernommen“, berichtet die Einrichtungsleiterin und fügt hinzu: „Viele schauen sich den Beruf vorher im Praktikum oder als Pflegehelfer an und machen später die Ausbildung. Die Praxis kennen sie dann schon, die Theorie lernen sie in der Schule.“

Marita Schmitz hat für alle 23 Auszubildenden stets ein offenes Ohr. Sie koordiniert nicht nur die internen, sondern auch die externen Einsätze, wenn die Schüler aufgrund der generalisierten Ausbildung für einige Wochen in anderen Betrieben wie Krankenhäusern, psychiatrische Einrichtungen oder auch ambulante Diensten arbeiten. Für ihre verantwortungsvolle Aufgabe ist Marita Schmitz nun größtenteils von der Pflege freigestellt. „Ich sehe es als großes Glück an, dass ich das machen darf“. Und diese Zufriedenheit überträgt sich auch auf ihre Pflegeschüler.

Neue Fachkräfte durch “voize”

Im Senioren-Park carpe diem Euskirchen kommt seit August Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz, damit den Pflegekräften mehr Zeit für die Bewohner bleibt und weniger Zeit für Bürokratie verlorengeht. Schon jetzt verzeichnet die Einrichtung eine höhere Bewerberquote.

Seit August arbeiten die Betreuungs- und Pflegekräfte im Senioren-Park carpe diem in Euskirchen mit der durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützten Sprachdokumentation „voize“. Einrichtungsleiterin Ewa Nowroth-Beckers und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind begeistert von der Arbeitserleichterung und Zeitersparnis, die die Smartphone-App bietet. Das mache sich bereits jetzt bei der Anzahl der Mitarbeiter bemerkbar. „Ab Oktober haben wir insgesamt 22 Auszubildende und auch keinen Mangel an Pflegefachkräften“, berichtet die Einrichtungsleiterin. Tatsächlich gebe es Pflegekräfte, die gerade aufgrund der vereinfachten Pflegedokumentation im Senioren-Park carpe diem arbeiten wollen. Damit bestätigt sich die Hoffnung des Unternehmens, durch diese Investition gezielt dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Durch die Anwendung von „voize“ habe sich auch die Freude an der Arbeit bei den Pflegekräften erhöht, die diesen Beruf ergriffen haben, um Menschen zu helfen. Zuvor nahm die Dokumentation am Computer immer viel Zeit und viele Wege zwischen den Bewohnerzimmern und den Stationscomputern in Anspruch.

Zukünftig werde es auch möglich sein, das Handy bei Aufnahmegesprächen mitlaufen zu lassen, wobei am Anschluss automatisch der Maßnahmenplan erstellt werden kann. „So kann ich mich ganz gezielt dem Gesprächspartner zuwenden“, nennt Ewa Nowroth-Beckers einen weiteren Vorteil.

Dass Euskirchen personell so gut aufgestellt ist, liege auch an dem guten Miteinander, wie eine Mitarbeiterin betont: „Wir nehmen uns Zeit für die Auszubildenden und für die Praktikanten, die in den Pflegeberuf hineinschnuppern wollen.“ Die Zeit, die durch die App gespart wird, sorge zusätzlich für ein entspanntes Arbeitsklima. Es bleibt mehr Zeit für die Pflege und für Gespräche mit den Bewohnern.

Am 20. September stellte das Team (auf dem Foto Wohnbereichsleiterin Jennifer Greuel) des Senioren-Parks Euskirchen die neue Sprachdokumentation der Presse vor.