Winterliche Bewegung in unserer Tagespflege Göttingen: Aktiv bleiben trotz des kalten Wetters

Trotz des kalten und nassen Winterwetters lassen wir es uns nicht nehmen, gemeinsam aktiv zu bleiben! In unserer Tagespflege haben wir ein einfaches, aber effektives Sportprogramm entwickelt, das unseren Senior*innen hilft, fit zu bleiben – direkt auf den Fluren der Einrichtung. Um die kühlen Temperaturen draußen zu umgehen, machen wir mit unseren Bewohner*innen kleine Spaziergänge auf den Fluren, ganz im Storchenschritt. Das sorgt nicht nur für Bewegung, sondern auch für viel Spaß und gute Laune.

An den Handläufen werden zusätzlich Kniebeugen und andere gezielte Beinübungen durchgeführt, um die Muskulatur zu stärken und die Gelenke beweglich zu halten. So fördern wir nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das Wohlbefinden unserer Senior*innen. Der Austausch und das gemeinsame Lachen machen diese Bewegungsstunde zu einem besonderen Erlebnis. Denn gerade in der Winterzeit ist es besonders wichtig, den Körper in Schwung zu halten, um die Lebensqualität zu steigern – und das alles in einer warmen, gemütlichen Atmosphäre!

Faschingsfeier im carpe diem Göttingen

Ein Tag voller Spaß, Lachen und Gemeinschaft.

An den vergangenen Faschingstagen wurde unsere Senioren-Einrichtung in eine bunte Feierzone verwandelt, die allen ein unvergessliches Erlebnis bot. Das Restaurant erstrahlte in karnevalistischem Glanz – liebevoll geschmückte Tische und farbenfrohe Dekorationen sorgten für eine festliche Atmosphäre. Die Feier begann mit einer humorvollen Büttenrede, die das Publikum sofort in die richtige Stimmung versetzte und für zahlreiche Lacher sorgte. Anschließend eroberte die Musik die Tanzfläche, und sowohl Bewohner als auch Personal zeigten bei fröhlichen Tänzen ihre besten „moves“.

Ein weiteres Highlight war das Theaterstück, das unser engagiertes Team aufführte – eine lustige und kreative Darbietung des Aschenputtelmärchens, die die Gäste immer wieder zum Lachen brachte. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch bestens gesorgt: Ein köstliches Buffet und erfrischende Getränke rundeten das Fest ab und sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb. Der ganze Nachmittag war von guter Laune und einer einzigartigen Gemeinschaft geprägt, die zeigt, wie wichtig solche Momente für unser Wohlbefinden sind.

Es war ein rundum gelungener Tag, der die Herzen erwärmte und uns alle mit einem Lächeln auf den Lippen zurückließ.

Best of Musical

Göttingen: Unsere Faschingsfeier stand in diesem Jahr unter dem Motto „Musicals“. Unsere Bewohner und Bewohnerinnen gingen auf eine musikalische Reise und tauchten ein in die Welt von Grease, Mamma Mia, Mary Poppins, New York, Paris und dem Dschungelbuch. Abba, Udo Jürgens, die Kessler Zwillinge, Balu der Bär, John Travolta und Olivia Newton John machten mit Tanz und Gesang Stimmung auf der Bühne und standen für Interviews bereit. Dazwischen gab die „neue Bewohnerin Trude“, die auch durch das Programm führte, in zwei Büttenreden einen lustigen Einblick in ihren Alltag. Am Ende gab es viel Applaus und Lob für das Betreuungsteam, das für einen fröhlichen  Nachmittag mit abwechslungsreichen Erlebnissen gesorgt hatte.
Für besonders viel Gelächter sorgte an dem Tag auch unsere PDL, die in einem putzigen Bienenkostüm über die Wohnbereiche flatterte.

Ein Koffer voller Wünsche für 2026

Göttingen: An drei Tagen fanden unsere diesjährigen Neujahrsempfänge für die Bewohner*innen, Tagesgäste, Mieter*innen des ambulanten Dienstes und Mitarbeiter*innen statt. Gemeinsam mit den Senior*innen schauten wir in Fotoschauen auf schöne Erlebnisse und Ereignisse im vergangenen Jahr zurück. Anschließend packten wir gemeinsam einen Koffer voller Wünsche für das jetzige Jahr und wiesen auf Ideen, Neuerungen und Veranstaltungen im neuen Jahr hin. Auch für die Mitarbeitenden gab es einen erfreulichen Rückblick auf unsere gemeinsame Arbeit mit Aussicht auf Ziele für 2026.

Das neue Jahr hat begonnen: Auf tolle Erfahrungen und Momente im Jahr 2026!

Silvesterfeier in der Tagespflege Göttingen

Es gab Fleischsalat, Heringssalat, Lachs schon zum gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss gab es Bowle, Bier, Cola, Fanta und Chips. Die vorgetragenen Gedichte und Geschichten wurden mit Begeisterung aufgenommen.

Eine Weihnachtsfeier voller Freude und Gemeinschaft

Unsere Weihnachtsfeier war ein ganz besonderes Erlebnis für die Gäste der Tagespflege und des Betreuten Wohnens. In unserem festlich geschmückten Restaurant verbrachten wir gemeinsam eine schöne Zeit. Bei Kaffee und selbst gebackenem Zwetschgenkuchen sowie anschließendem Glühwein wurde gelacht, Gedichte wurden vorgetragen und gemeinsam Weihnachtslieder gesungen.

Ein besonderes Highlight war der Sitztanz der Tagespflegegäste. Auch der Weihnachtsmann ließ es sich nicht nehmen, vorbeizukommen und Geschenke zu verteilen.

Die Freude und das Miteinander waren überall spürbar und machten diesen Tag zu etwas ganz Besonderem. Dabei sind viele schöne Fotos entstanden.
Die Tagespflege Göttingen wünscht Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest.

Fröhliches Sommerfest in Göttingen

In diesem Jahr wurde wieder ein ganz besonderes Sommerfest gefeiert. Bei strahlendem Wetter verwandelte sich der Garten unserer Einrichtung in ein buntes Festgelände mit liebevoll aufgestellten Zelten, die für Schatten und Gemütlichkeit sorgten.
Viele Bewohnerinnen und Bewohner, Tagesgäste, Mieterinnen und Mieter sowie Angehörige kamen zusammen, um gemeinsam einen unvergesslichen Tag zu erleben. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Einrichtungsleitung begann das Fest mit musikalischer Untermalung und Tanz, die von Anfang an für gute Stimmung sorgten.
Für Abwechslung sorgten verschiedene Spiele wie Becherwerfen, Zielspritzen mit der Wasserpistole und andere Wurfspiele, die nicht nur für Lachen, sondern auch für eine Portion sportlichen Ehrgeiz sorgten.
Ein Highlight des Nachmittags war der Auftritt von Marina und Kurt, die mit bekannten Volks- und Schlagermelodien begeisterten. Schnell wurde mitgesungen, getanzt, geschunkelt und geklatscht – die Freude war überall zu spüren.
Am Abend wurde schließlich der Grill angeheizt. Es duftete herrlich nach frisch gegrillten Würstchen, dazu gab es eine Auswahl an köstlichen Salaten – ein kulinarischer Genuss, bei dem sich die hauseigene Küche einmal mehr selbst übertroffen hat.
Am Ende des Festes waren sich alle einig: Es war ein rundum gelungener Tag. Die Bewohnerinnen und Bewohner zeigten sich durchweg zufrieden und äußerten viel positives Feedback. Ein Fest voller Freude, Gemeinschaft und schöner Erinnerungen – so bleibt dieser Sommernachmittag sicher noch lange in Erinnerung.

Ankunft von „Baby Theo“

Als Pflegedienstleitung des Senioren-Parks carpe diem Göttingen möchte ich gerne über den Einzug und ersten Tag des kleinen Theo berichten.

Nachdem wir das Paket erhalten und freudig ausgepackt haben, wurde er natürlich erstmal von allen in der Verwaltung in Augenschein genommen. Die kleinen Äderchen unter der Haut, die echten Wimpern, seine Schnute, die noch vorhandene Käseschmiere und die Fontanelle faszinierten uns. Er sieht einem echten Baby doch wirklich täuschend ähnlich.

Gegen 10 Uhr startete ich meine Tour mit dem Kleinen auf dem Arm durch das Haus.
Ich hatte mir vorgenommen, oben auf Wohnbereich 3 zu starten und mich langsam nach unten zu arbeiten. Auf Wohnbereich 3 traf ich nur die Mitarbeiter der Therapie an und jemanden aus der Hauswirtschaft. Auch die Damen waren total überwältigt und man kam ins Gespräch über die eigenen Kinder und wie schön es doch war, als diese noch klein waren. Ich hoffte, wenn das schon hier so gut ankam, dass es bei den Bewohner*innen nur halbwegs so gut ankommen würde.

Auf dem Wohnbereich 2 wurde ich zuerst von der Hauswirtschaft gesehen und mit den Worten empfangen: „Oh mein Gott, es sieht ja aus wie ein Püppchen.“ Als klar war, dass er tatsächlich eine Puppe ist, wurde gelacht und sich ausgetauscht. Angekommen in Wohnküche 7 traf ich auf eine Auszubildende und zwei Mitarbeiter der Pflege, die gerade dabei waren, Frau B. und Frau L. mit Getränken zu versorgen und sich mit ihnen zu unterhalten. Als sie das Baby erblickten, strahlten nicht nur die Gesichter der beiden Bewohnerinnen, sondern auch unserer männlichen Mitarbeiter.

Nachdem Frau B. mit einem Strahlen im Gesicht das Baby beäugte und immer wieder sagte wie süß es sei, durfte sie es natürlich auf den Arm nehmen. Hier kam Hr. W. in den Speisesaal gefahren und schaute aus der Ferne was hier geschieht. Frau L. wollte den Kleinen auch unbedingt einmal halten. Auch sie strahlte über das ganze Gesicht, streichelte den Kleinen und deckte ihn mit ihrem Kleiderschutz zu. Sie sagte, er sei viel zu leicht bekleidet für dieses Wetter.

Sie fragte mich, ob ich meinem Kind zu wenig zu essen geben würde und meinte, dass ich ihn eine Woche bei ihr lassen solle, dann würde er anständig was bekommen und zunehmen. Auch schlug sie vor, dass sie gerne aufpassen könne, spazieren fahren mit dem Kinderwagen oder aber, wenn ich mal weg muss, dürfte er bei ihr im Bett schlafen, mit oder ohne sie, das ginge auch. Sie wollte den Kleinen gar nicht mehr hergeben. Es entstanden schöne Gespräche mit allen in der Wohnküche.

Hr. W. beobachtete noch immer von weitem und sagte dann, nachdem das Baby immer mal wieder von Arm zu Arm wanderte, „das geht so nicht“. Ich fragte ihn, warum nicht, und ob er das Baby auch mal haben möchte. „Nein!!!!! Das geht so nicht. Das kannst du nicht machen. Die Frauen sind schwach. Was ist, wenn sie dein Kind fallen lassen? Ich nehme das nicht, ich gucke nur. Das geht so nicht, nimm den mal weg. Wenn der runter fällt.“

Nachdem ich einige Zeit dort war, wanderte ich in Wohnküche 6 weiter. Auf dem Flur traf ich Frau R. Sie sah den Kleinen und streichelte ihn. Danach kam sie mit in die Wohnküche, um ihn auf den Arm zu nehmen. Auch sie freute sich und begutachtete ihn, wiegte ihn sanft hin und her. Irgendwann wollte sie, dass ich ihn wieder nehme, da ihr Bewegungsdrang wieder siegte. Auch hier in der Wohnküche saß der Mitarbeiter mit den Bewohner*innen zusammen am Tisch und reichte Getränke und unterhielt sich.„Oh mein Gott, ich dachte das ist ein echtes Baby“. Als Frau B. den Kleinen sah, schnappte sie ihn regelrecht, die Augen gingen weit auf und sie fing an ihn von oben bis unten mit Küssen zu übersähen.

Als Frau B. ihn hielt und viel mit ihm sprach, saß Hr. U. daneben und verdrehte die Augen und sagte: „Diese Weiber, tz.“ Er wunderte sich, warum man so sein kann wegen eines Babys. „Tz!“ Er ließ es sich aber nicht nehmen, den Kleinen auf den Arm zu nehmen und mit ihm zu sprechen. Was für ein lieber Kleiner er ist. “Du musst lernen, mal zu singen, dann ist hier was los in der Hütte“, sagte er und lachte und war ganz stolz, dass der Kleine so ruhig bei ihm blieb.

Auf dem Weg auf dem Wohnbereich 1 traf ich Frau L., die wieder nach dem Zug fragte, der sie nach Hause bringt. Sie sah den Kleinen und wollte ihn gleich nehmen. Vergessen war der Zug, mit dem sie Heim fahren wollte. Sie erkannte allerdings sehr schnell, dass es sich um eine Puppe handelte und wollte sie mir abkaufen. Ich schlug ihr vor, dass ich mit ihren Angehörigen sprechen kann, dass sie ihr den Kleinen zu Weihnachten schenken. Sie können ihn bei Amazon bestellen. Sie ist sich allerdings sehr sicher, dass dieses Amazon zu weit weg ist und keiner für sie dorthin fahren wird (ich denke, ich spreche mal mit den Angehörigen).

Auf dem Wohnbereich 1 haben fast alle erkannt, dass es sich um eine Puppe handelt, aber auch hier waren alle Bewohner fasziniert. Sie unterhielten sich sehr angeregt darüber, wie verrückt die Welt doch geworden ist, dass man sowas herstellen kann, was so täuschend echt aussieht. Auf den Arm nehmen mussten sie ihn trotzdem nach und nach und keiner wurde ausgelassen.

Ich machte auch einige Besuche in den Zimmern auf den Wohnbereichen. Auch hier war die Resonanz sehr positiv. Sie bedankten sich für den netten Besuch und sagten, man könne mit dem Kleinen oder aber mit dem Püppchen öfters mal vorbeikommen.
Zur Übergabe ging ich nochmal auf den Wohnbereich 2, um den Mitarbeiter*innen den Kleinen zu vorzustellen. Hier wurde Frau M. unruhig. Ich fragte sie, ob sie auf den Kleinen aufpassen könnte, weil ich was Wichtiges zu erledigen habe. Sie passte 45 Minuten auf den Kleinen auf. Hier erhielt er auch seinen Namen „THEO“. Getauft von Frau M.

Es war echt schön anzusehen, welche Freude der Kleine sogar bei den Mitarbeitern auslöste und wie sie überlegten, wann und wie man ihn einsetzen kann. Fazit: Ich denke, es war eine sehr gute Anschaffung für die Bewohner, aber auch für die Mitarbeiter…. Die Bilder sprechen für sich.

Liebe Grüße,
Melanie Senftleben
Pflegedienstleitung

Kooperation mit dem Hospiz

Göttingen: In unserem Haus fand über stolze vier Stunden der „Letzte-Hilfe-Kurs“ statt, der von den Koordinatorinnen Gabriele Carstens und Katrin Benken vom Hospiz an der Lutter in Göttingen moderiert wurde. Das Angebot wurde von zahlreichen Interessierten angenommen, die sich über Themen rund um Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollten. Sowohl einige unsere Bewohner*innen als auch Angehörige und Mitarbeiter*innen erhielten in dem Kurs nützliche Hinweise zur Versorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen. Im Vordergrund standen Themen wie „Sterben als ein Teil des Lebens“, „Vorsorgen und entscheiden“, „Leiden lindern“ und „Abschied nehmen“. Zu den einzelnen Abschnitten fand ein reger Austausch statt, bei dem viele Fragen beantwortet und Gedanken entwirrt werden konnten.

Der Kurs hat allen Beteiligten ein grundlegendes Wissen vermitteln können, auf das in der Praxis aufgebaut werden kann. Letztlich hat das Angebot auch dazu beigetragen, ein Tabuthema in den Fokus zu stellen und verständlicher zu machen. In Zukunft wird es weitere Kooperationen mit dem Hospiz an der Lutter geben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Carpe diem Helau in Göttingen

Tagespflege und Betreutes Wohnen: Unsere diesjährige Karnevalsfeier stand unter dem Motto „Hitparade mit Dieter Thomas Heck“. Gleich als erste traten die Wildecker Herzbuben auf, was gleich zu einem großen fröhlichen Gegröle im Publikum führte. Schließlich sieht man das Personal nicht so häufig in Kostümen. Die Stimmung war gleich zu Beginn aufgeheizt und heiter. Alle sangen mit, schunkelten oder klatschten. So ging es auch bei den folgenden Auftritten weiter. Dieter Thomas Heck hatte auch Nana Mouskouri, Heino, Karel Gott und seine Biene Maja, Nicole, Anita und Roberto Blanco für einen Auftritt in die Show eingeladen. Sie alle sangen Lieder, bei denen sich die Seniorinnen und Senioren stimmlich und körperlich mit einbringen konnten. Schließlich kennen alle die alten Ohrwürmer. In der restlichen Zeit sorgten auch Party- und Karnevalslieder für eine feierliche Atmosphäre. Auf der Tanzfläche ging es rege zu. Und natürlich zogen wir auch wieder in einer Polonaise durch den Saal.